Schlafstörungen gelten als weit verbreitetes Phänomen – insbesondere dann, wenn sie in Verbindung mit körperlichen Beschwerden wie Schmerzen auftreten. Dennoch sind Schlafprobleme stets subjektiv zu betrachten. Was für den einen noch als normal empfunden wird, kann für den anderen bereits eine erhebliche Belastung darstellen.
Viele Menschen wünschen sich, am Abend rasch einzuschlafen, tief und erholsam durchzuschlafen und morgens ausgeruht und voller Energie aufzuwachen. Die Realität im Alltag sieht jedoch häufig anders aus. Einschlafprobleme, nächtliches Erwachen oder ein nicht erholsamer Schlaf sind keine Seltenheit. Doch ab wann spricht man tatsächlich von Schlafstörungen? Wie viele Menschen sind davon betroffen – und welche Möglichkeiten gibt es, um den Schlaf nachhaltig zu verbessern?
Gerade in der medizinischen Hypnose hat sich gezeigt, dass der Schlaf eng mit inneren Prozessen wie Stressverarbeitung, Schmerzempfinden und emotionaler Regulation verbunden ist. In meiner Praxis begleite ich Menschen aus Frauenfeld, dem gesamten Thurgau sowie aus der Ostschweiz, die unter Schlafproblemen leiden und nach einer sanften, ganzheitlichen Unterstützung suchen. Im Hypnosecenter Frauenfeld lernen Klientinnen und Klienten unter anderem, wie sie sich selbst in einen hypnotischen Entspannungszustand versetzen können.

Diese Fähigkeit, also Selbsthypnose zu lernen, kann dabei helfen, abends leichter zur Ruhe zu kommen und den Schlaf bewusst zu unterstützen. Hypnose bedeutet in diesem Zusammenhang nicht „abschalten“, sondern einen gezielten Zugang zu innerer Entspannung und Regulation zu finden.
Schlafstörungen betreffen schätzungsweise zwischen 4 und 35 Prozent der Bevölkerung. Eine allgemein gültige Definition existiert jedoch nicht. Häufig werden bereits einzelne Nächte mit schlechtem Schlaf als Schlafstörung empfunden. Fachlich spricht man meist dann von Schlafstörungen, wenn der Schlaf über einen längeren Zeitraum nicht mehr erholsam ist und den Alltag spürbar beeinträchtigt.
Die Auswirkungen können vielfältig sein: Tagesmüdigkeit, Konzentrationsprobleme, innere Unruhe, Reizbarkeit oder Ängste gehören ebenso dazu wie körperliche Symptome, etwa ein erhöhtes Schmerzempfinden. In ausgeprägten Fällen kann es sogar zu Veränderungen im emotionalen Erleben oder im Verhalten kommen.
Schlaf ist lebensnotwendig. Während wir schlafen, laufen zahlreiche physiologische Prozesse ab, die für Regeneration, Verarbeitung und Stabilisierung von Körper und Psyche essenziell sind. Auch wenn hier nicht im Detail darauf eingegangen wird, zeigt sich deutlich, wie wichtig ein gesunder Schlaf für unser gesamtes Wohlbefinden ist.
Die Ursachen von Schlafstörungen sind vielfältig und individuell. Sie reichen von äusseren Einflüssen wie nächtlichem Schnarchen des Partners, störenden Umgebungsgeräuschen oder einer ungewohnten Schlafumgebung bis hin zu Jetlag oder anhaltender innerer Anspannung. In meiner Praxis erlebe ich immer wieder, dass Menschen aus ganz unterschiedlichen Lebenssituationen betroffen sind – unabhängig davon, ob sie aus Weinfelden oder einer anderen Region kommen. Auch körperliche Faktoren spielen häufig eine Rolle. Bestimmte Lebensmittel, die nicht gut vertragen werden, spätes oder schweres Essen sowie Genussmittel können den Schlaf ebenso beeinträchtigen wie innere Unruhe. Bei vielen Klientinnen und Klienten aus dem Raum Winterthur zeigen sich Schlafstörungen zudem als Folge von unverarbeiteten Erlebnissen oder belastenden Gedanken, die auch nachts nicht zur Ruhe kommen.
Ein Thema, das mir in der Praxis immer wieder begegnet, ist die Angst vor dem Alleineinschlafen – selbst bei Erwachsenen. Darüber wird selten offen gesprochen, oft aus Scham. Gedanken beginnen zu kreisen, der Körper bleibt angespannt, und das Einschlafen wird zunehmend schwieriger. Solche Muster erlebe ich auch bei Menschen aus Zürich, die beruflich stark gefordert sind und abends nicht mehr abschalten können.
Stress zählt zu den häufigsten Auslösern von Schlafstörungen. Gerade auch in der Schweiz. Besonders bei Personen mit hoher Verantwortung oder in leitenden Positionen bleibt das Nervensystem auch nachts aktiv. Trotz Müdigkeit findet keine echte Erholung statt. In der Arbeit mit Klientinnen und Klienten aus Wil zeigt sich immer wieder, wie wichtig es ist, gezielt Wege zu finden, um wieder in einen Zustand innerer Ruhe zu gelangen. Auch eine langfristige Überlastung – etwa durch die Kombination von Beruf und Familie – kann Schlafprobleme begünstigen. Diese Doppelbelastung betrifft häufig berufstätige Frauen und Mütter. In Gesprächen mit Menschen aus dem Raum St. Gallen wird deutlich, wie sehr diese Daueranspannung unterschätzt wird und wie wichtig es ist, rechtzeitig gegenzusteuern.
Nicht selten arbeite ich eng mit Ärztinnen und Ärzten zusammen, um mögliche medizinische Ursachen abzuklären. Viele Betroffene aus Effretikon berichten, dass sie bereits verschiedene Ansätze ausprobiert haben – unter anderem Medikamente –, oft ohne nachhaltige Verbesserung. Auch Hypnose oder Hypnosetherapie kann keine Garantie geben, doch sie bietet einen sanften Weg, Körper und Geist wieder in einen natürlichen Schlafrhythmus zu führen.
Gerade bei langanhaltenden Schlafstörungen ist es wichtig, sich Unterstützung zu holen. Meine Erfahrung mit Klientinnen und Klienten aus Schaffhausen zeigt, dass Veränderungen möglich sind, wenn die zugrunde liegenden Belastungen erkannt und achtsam bearbeitet werden.
Eine bewährte Atemtechnik, die ich meinen Klientinnen und Klienten bei Bedarf vermittle, ist die 4-7-8-Atmung. Sie hilft dabei, das Nervensystem zu beruhigen, den Puls zu senken und den Körper sanft auf den Schlaf vorzubereiten.
So funktioniert die Übung:
Atmen Sie langsam und ruhig durch die Nase ein und zählen Sie dabei bis 4.
Halten Sie den Atem anschliessend für 7 Sekunden an. In dieser Phase beginnt sich der Körper spürbar zu entspannen, der Herzschlag verlangsamt sich.
Atmen Sie nun langsam durch den Mund aus, während Sie bis 8 zählen.
Die Zunge liegt dabei locker hinter den oberen Schneidezähnen am Gaumen, sodass die Luft leicht zischend links und rechts an der Zunge vorbeiströmen kann.
Wiederholen Sie diesen Ablauf viermal hintereinander.
Viele Menschen bemerken bereits nach wenigen Durchgängen eine deutliche innere Beruhigung und ein Nachlassen der kreisenden Gedanken.
Diese einfache Atemübung kann abends im Bett, aber auch tagsüber bei innerer Unruhe angewendet werden und eignet sich hervorragend als unterstützende Technik zum Einschlafen.
Am Anfang jeder Zusammenarbeit steht ein ausführliches Vorgespräch. Dabei nehme ich mir bewusst Zeit, um mögliche Ursachen und Zusammenhänge der Schlafstörungen sorgfältig zu erfassen. Dazu gehören unter anderem die Dauer der Schlafprobleme, bereits erfolgte medizinische Abklärungen und deren Ergebnisse, die aktuelle Lebensweise, persönliche Lebensgeschichte sowie emotionale Belastungen. Mir ist es wichtig, den Menschen in seiner Ganzheitlichkeit wahrzunehmen und individuell zu begleiten. Schlafstörungen entstehen selten isoliert – sie sind meist Ausdruck eines komplexen Zusammenspiels verschiedener Faktoren.
Auf Basis dieser Informationen folgt eine individuell abgestimmte Hypnosesitzung, mit dem Ziel, mögliche mentale oder emotionale Ursachen der Schlafstörung sichtbar zu machen. Dabei arbeite ich häufig mit den bewährten und legendären Methoden von Dave Elman, insbesondere mit der bekannten Dave-Elman-Induktion. Diese Form der Hypnose zeichnet sich durch Klarheit, Tiefe und eine sehr angenehme Vorgehensweise für den Klienten aus. Gleichzeitig zeigt die Erfahrung: Nicht jede Schlafstörung hat eine einzelne, klar benennbare Ursache. Oft sind es mehrere kleine Faktoren, die zusammenspielen. Genau deshalb ist Flexibilität in der Hypnosetherapie entscheidend. Durch meine langjährige praktische Erfahrung sowie kontinuierliche Weiterbildungen im Bereich der Hypnosetherapie und der Dave-Elman-Methoden kann ich individuell auf jede Situation eingehen.
Viele meiner Vorgehensweisen und Hintergründe erläutere ich auch im Rahmen meiner Hypnose Ausbildung, da es mir ein grosses Anliegen ist, dieses Wissen fundiert weiterzugeben. Hypnose ist kein starres System, sondern ein erlernbares Handwerk, das Erfahrung, Achtsamkeit und Übung erfordert. Ein besonders wichtiger Schlüssel in der Arbeit mit Schlafstörungen ist aus meiner Sicht die Selbsthypnose. Wenn Klientinnen und Klienten lernen, sich selbst in einen ruhigen, regulierenden Zustand zu führen, können sie aktiv Einfluss auf ihren Schlaf nehmen. Dieser Teil der Arbeit liegt bewusst in der Eigenverantwortung des Klienten und stärkt die Selbstwirksamkeit nachhaltig.
Ich habe im Laufe der Jahre sehr viel mit Schlafstörungen gearbeitet – auch in Kombination mit chronischen Schmerzen. Die Erfahrungen zeigen, dass Veränderungen möglich sind, wenn Körper und Geist lernen, wieder loszulassen. Im Folgenden finden Sie einige Rückmeldungen von Klientinnen und Klienten, die ihre Schlafstörungen mithilfe der Hypnose erfolgreich in den Griff bekommen haben.