Hypnose Definition

Hypnose – Definition, Wirkung und Bedeutung im Alltag

Was ist Hypnose eigentlich? Wie lässt sich Hypnose definieren, wie funktioniert sie – und welche Rolle spielt sie in unserem Alltag? Diese Fragen begegnen mir regelmässig in Gesprächen mit Klientinnen und Klienten. Eine klare Hypnose-Definition zu formulieren, ist nicht ganz einfach, denn Hypnose ist kein künstlicher oder fremder Zustand, sondern etwas sehr Natürliches. Hypnose findet häufig statt, ohne dass wir sie bewusst wahrnehmen. Sie zeigt sich in Momenten, in denen wir vollkommen vertieft sind – beim Lesen, beim Sport oder während einer Autofahrt. Genau deshalb fühlen sich viele Menschen während einer Hypnosesitzung nicht „anders“, sondern im Gegenteil sehr vertraut. Dieser Zustand begleitet uns täglich und ist Teil unseres normalen Erlebens.

In der heutigen medizinischen Hypnose nutzt man genau diese Fähigkeit des Menschen, die Aufmerksamkeit nach innen zu richten. Der Fokus liegt dabei nicht auf Kontrolle, sondern auf Wahrnehmung und innerer Ordnung. In meiner praktischen Arbeit, unter anderem im Hypnosecenter Frauenfeld, zeigt sich immer wieder, wie schnell dieser Zustand wiedererkannt wird – unabhängig davon, ob jemand bereits Erfahrung mit Hypnose hat oder nicht.

Auch in der Region Thurgau sowie im Raum Weinfelden suchen viele Menschen nach einer verständlichen Erklärung, was Hypnose eigentlich ist und wie sie wirkt. Hypnose ist dabei kein „Wegsein“, sondern ein Zustand erhöhter Konzentration, in dem innere Prozesse leichter zugänglich werden. Aus diesem Grund ist Hypnose heute ein fester Bestandteil moderner Hypnosetherapie in Frauenfeld. Hypnose ist jedoch nicht nur etwas, das wir erleben – sie lässt sich auch gezielt erlernen und anwenden. Seit vielen Jahren begleite ich Menschen aus der gesamten Ostschweiz in diesem Prozess. Die Arbeit im Hypnosecenter Frauenfeld zeigt immer wieder, dass bereits das Verständnis der Hypnose-Definition ein wichtiger erster Schritt sein kann.

Im folgenden Video eines geschätzten Berufskollegen wird dieser Zustand anschaulich dargestellt. Es existieren zahlreiche Definitionen von Hypnose, je nach Schule oder Ansatz. Gemeinsam ist ihnen allen die Erkenntnis, dass die Übergänge zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein fliessend sind. Wo genau endet das bewusste Denken – und wo beginnt das Unterbewusstsein?

 

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Hypnose zeigt sich überall dort, wo wir unsere Aufmerksamkeit bündeln und den Rest ausblenden. Worte, Bilder oder innere Vorstellungen können uns tief berühren und Emotionen auslösen. Wir tauchen in Geschichten ein, verlieren das Zeitgefühl und reagieren innerlich – ganz automatisch. Solche Zustände sind ein natürlicher Teil unseres Alltags.

Wenn ich jemanden in die Hypnose begleite, empfinde ich diesen Prozess wie einen ruhigen Tanz – zwischen Hypnosetherapeut und Klient, aber auch zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein. Das bewusste Denken macht dabei nur einen kleinen Teil unseres Erlebens aus, während das Unterbewusstsein den grösseren Raum einnimmt. Beide Ebenen wirken ständig zusammen und prägen unser Erleben.


Unser Bewusstsein – der erwachsene, rationale Teil von uns – macht nur einen kleinen Teil unseres Wesens aus. Der weitaus grössere Anteil liegt im Unterbewusstsein, jenem kindlichen Anteil, der Gefühle, Erinnerungen, Prägungen und automatische Reaktionen steuert. Beide Ebenen sind ständig aktiv und beeinflussen unser Erleben fortlaufend. Wie eng und dynamisch dieses Zusammenspiel ist, zeigt das folgende Video sehr anschaulich.

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Deutlich wird darin, dass wir uns im Alltag immer wieder zwischen diesen beiden Ebenen bewegen: zwischen dem bewussten, kontrollierenden Denken und dem emotionalen, spontanen inneren Erleben. Genau dieses Wechselspiel macht Hypnose und Hypnosetherapie so wirkungsvoll – und zugleich so faszinierend.

Wie oft reagieren wir emotional, ohne genau zu wissen warum? Wie oft fühlen wir uns plötzlich blockiert, überfordert oder innerlich gebremst, obwohl objektiv kein Grund dafür erkennbar ist? Solche Reaktionen entstehen nicht im bewussten Denken, sondern haben ihre Wurzeln im Unterbewusstsein.

Die gute Nachricht ist: Alle notwendigen Ressourcen tragen wir bereits in uns. Hypnose ermöglicht den Zugang zu diesen inneren Stärken. Sie hilft dabei, blockierende Muster zu erkennen und auf einer tieferen Ebene zu verändern – nicht durch Druck oder Analyse, sondern durch innere Zusammenarbeit zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein. Genau darin liegt die besondere Qualität der Hypnose: Sie setzt Kreativität, Selbstregulation und innere Lösungsfähigkeit frei. Viele Menschen erleben dadurch mehr Klarheit, innere Ruhe und eine spürbare Steigerung ihrer Lebensqualität. Schritt für Schritt entsteht wieder eine Verbindung zu dem, was uns im Kern ausmacht.

Hypnose ist jedoch nicht nur ein therapeutischer Prozess, sondern auch eine Fähigkeit, die man erlernen kann. Wer versteht, wie Bewusstsein und Unterbewusstsein miteinander interagieren, kann Hypnose gezielt und verantwortungsvoll anwenden – sei es in der therapeutischen Arbeit oder zur persönlichen Weiterentwicklung. Genau hier setzt eine fundierte Hypnose-Ausbildung an und verbindet Wissen, Erfahrung und Praxis auf nachhaltige Weise.


 

Hypnose – eine mögliche Definition

Es existieren zahlreiche Definitionen von Hypnose, denn je nach Schule, Forschungsansatz oder praktischer Ausrichtung wird dieser Zustand unterschiedlich beschrieben. Eine der bekanntesten Definitionen stammt von Dave Elman. Er definierte Hypnose als die Umgehung des kritischen Faktors bei gleichzeitiger Etablierung selektiven Denkens. Diese Beschreibung ist prägnant und trifft einen zentralen Aspekt der Hypnose – sie ist jedoch nur eine von vielen möglichen Sichtweisen.

Heute lässt sich Hypnose nicht mehr ausschliesslich theoretisch erklären. Mithilfe moderner bildgebender Verfahren, wie etwa der PET-Tomographie, können bestimmte Hirnaktivitäten während hypnotischer Zustände sichtbar gemacht werden. Dennoch ist die Erforschung der Hypnose längst nicht abgeschlossen. Gerade diese Offenheit und Tiefe machen das Thema so spannend – insbesondere für Menschen, die täglich praktisch mit Hypnose arbeiten.

Auch für mich ist Hypnose kein statisches Konzept, sondern ein lebendiges Forschungsfeld. Neben meiner therapeutischen Tätigkeit nehme ich regelmässig selbst Hypnosesitzungen in Anspruch und beteilige mich immer

Hypnosetherapeutin begleitet eine Klientin achtsam durch eine Hypnosesitzung

wieder an praktischen Experimenten, um mein Verständnis weiter zu vertiefen und neue Erkenntnisse zu gewinnen. In meiner Praxis arbeite ich schwerpunktmässig mit den bewährten Dave-Elman-Hypnose-Methoden, unter anderem mit der bekannten Dave-Elman-Induktion. Diese Techniken zeichnen sich durch einen sanften, klar strukturierten und für Klientinnen und Klienten sehr angenehmen Einstieg in die Hypnose aus. Sie ermöglichen eine tiefe, fokussierte Trance, ohne Druck oder Überforderung.

Gleichzeitig erlaubt mir meine langjährige Erfahrung sowie kontinuierliche Weiterbildungen im Bereich Hypnose und Hypnosetherapie eine hohe Flexibilität in der Anwendung. So kann ich die jeweilige Methode individuell an den Menschen und sein Anliegen anpassen. Hypnose ist damit weder ein starres Verfahren noch ein Geheimnis, sondern ein natürlicher Zustand mit grossem Potenzial. Sie verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischer Erfahrung – und bietet Raum für Entwicklung, Veränderung und nachhaltige innere Prozesse.