Häufige Fragen und Antworten (FAQ) zum Thema Hypnose & Hypnosetherapie

Häufige Fragen zur Hypnosetherapie in der Schweiz – Vita Libera

Wie fühlt sich Hypnose & Hypnosetherapie an?

Diese Frage gehört zu den häufigsten Fragen zur Hypnose und Hypnosetherapie – und die wichtigste Antwort gleich vorweg: Jeder Mensch erlebt Hypnose individuell.

Viele Klientinnen und Klienten beschreiben Hypnose als einen angenehmen, natürlichen Zustand tiefer Entspannung. Manche fühlen sich leicht, andere eher schwer. Oft stellt sich ein Gefühl von Wohlbefinden, innerer Ruhe und Zufriedenheit ein. Dabei fühlt sich Hypnose keineswegs „fremd“ oder ungewöhnlich an – im Gegenteil: Sie ähnelt sehr vertrauten Alltagserfahrungen.

Ein guter Vergleich ist das entspannte Liegen in der Sonne im Urlaub oder ein Moment, in dem man einfach abschaltet. In der Hypnose bleibt man bei vollem Bewusstsein, hört alles und nimmt die Umgebung wahr – doch sie tritt in den Hintergrund. Gedanken verlieren an Bedeutung, der Fokus richtet sich nach innen. In diesem Zustand reagieren Menschen häufig spontaner, gefühls- und bildorientierter. Genau hier setzt die Hypnosetherapie an, da das Unterbewusstsein besonders gut erreichbar ist. Nicht selten berichten Klienten im Nachhinein, sie seien sich unsicher, ob sie überhaupt in Hypnose waren – weil es sich so natürlich anfühlt.


Ist Hypnose ein Kontrollverlust?

Nein. In Hypnose behalten Sie jederzeit die Kontrolle. Sie können sprechen, sich bewegen und entscheiden. Hypnose ist kein Schlaf, sondern ein fokussierter, entspannter Bewusstseinszustand. Kennen Sie das Gefühl, auf dem Sofa zu liegen, während der Fernseher oder das Radio läuft? Sie atmen tief ein, nehmen Ihre Umgebung noch wahr – doch sie interessiert Sie nicht mehr wirklich. Genau das ist eine Form von natürlicher Selbsthypnose.

Die gute Nachricht: Selbsthypnose kann man lernen. In meiner Praxis arbeite ich mit klaren, transparenten Methoden, die Ihnen zeigen, dass Sie sich tatsächlich in Hypnose befinden – sicher, sanft und nachvollziehbar. Auf Wunsch lernen Sie, diesen Zustand auch selbstständig zu nutzen.


Spüre ich, dass ich in Hypnose bin?

Diese Frage wird in der Hypnosepraxis sehr häufig gestellt. Die ehrliche Antwort lautet: Nicht immer – und das ist völlig normal. Einige Menschen berichten, dass sie deutlich wahrnehmen, in einem anderen Bewusstseinszustand zu sein. Andere fühlen sich während der Hypnose ganz normal, ähnlich wie im Alltag. Genau das liegt daran, dass sich Hypnose sehr natürlich anfühlt und kein künstlich erzeugter Zustand ist.

Oft lässt sich auch nicht eindeutig sagen, wie tief jemand in Hypnose ist. Die Tiefe der Hypnose wird subjektiv sehr unterschiedlich erlebt und ist kein verlässlicher Massstab für die Wirksamkeit der Hypnosetherapie. Entscheidend ist nicht, wie es sich anfühlt, sondern was innerlich in Bewegung kommt. Ein erfahrener Hypnosetherapeut kann jedoch sehr gut erkennen, ob sich eine Person in Hypnose befindet. Dies geschieht anhand äusserer und innerer Anzeichen, wie zum Beispiel Veränderungen in Atmung, Muskelspannung, Mimik oder Reaktionsverhalten. Solche Wahrnehmungen erfordern Erfahrung, Praxis und fundiertes Fachwissen.

Deshalb sind eine seriöse, kompetente Ausbildung sowie kontinuierliche Weiterentwicklung entscheidend für eine professionelle und sichere Hypnosetherapie.


Kann ich eine Hypnose vortäuschen?

Kurz gesagt: nur sehr eingeschränkt – und in den meisten Fällen gar nicht. Für Menschen ohne vertieftes Wissen über Hypnose und Hypnosetherapie ist es kaum möglich, eine echte Hypnose glaubhaft vorzutäuschen. Der Grund dafür liegt darin, dass während der Hypnose unbewusste körperliche Reaktionen auftreten, die sich nicht bewusst steuern lassen. Dazu gehören unter anderem Veränderungen im vegetativen Nervensystem, in der Atmung, Muskelspannung, Mimik und im Reaktionsverhalten. Einzelne Aspekte könnten theoretisch bewusst imitiert werden – viele feine Anzeichen jedoch nicht. Diese sind für Laien in der Regel weder bekannt noch kontrollierbar.

Anders verhält es sich, wenn eine Person selbst ausgebildeter Hypnosetherapeut ist. Durch das vorhandene Fachwissen wäre es möglich, bestimmte Merkmale nachzuahmen. In der Praxis stellt sich jedoch die Frage nach dem Sinn: Wer eine Hypnosetherapie in Anspruch nimmt, tut dies mit dem Ziel echter Veränderung – nicht, um einen Zustand zu simulieren.

Ein gut und seriös ausgebildeter Hypnosetherapeut erkennt anhand verschiedener objektiver und subjektiver Merkmale, ob eine Hypnose stattfindet und ob jemand innerlich bereit für die Hypnosetherapie ist. Dazu braucht es Erfahrung, kontinuierliche Praxis und fundiertes Fachwissen.

In meiner Arbeit in der Praxis in Frauenfeld lege ich grossen Wert auf eine professionelle, kompetente und nachhaltige Hypnosetherapie in einem sicheren und vertrauensvollen Rahmen.


Kann ich während der Hypnose einschlafen?

Grundsätzlich ist es möglich, dass jemand – insbesondere bei starker Müdigkeit – während der Vertiefungsphase einer Hypnosetherapie kurz einschläft. Dies kommt jedoch selten vor und ist gut erklärbar. Ein erfahrener Hypnosetherapeut erkennt sehr schnell, ob ein Klient vom hypnotherapeutischen Zustand in den Schlaf übergeht, und kann entsprechend darauf reagieren. Wichtig zu wissen ist: Im Schlaf – insbesondere im Tiefschlaf – reagiert der Mensch nicht mehr auf therapeutische Suggestionen. Deshalb wird der hypnotische Zustand aktiv aufrechterhalten.

In der aktiven Hypnosearbeit kommt Einschlafen kaum vor. Die Hypnosetherapie ist ein fokussierter und oft intensiver Prozess, bei dem der Klient innerlich präsent ist und aktiv mitarbeitet. Hypnose ist kein passives „Berieselnlassen“, sondern eine bewusste, zielgerichtete Zusammenarbeit. Aus diesem Grund arbeite ich nicht mit standardisierten Skripten, die lediglich vorgelesen werden. Jede Hypnosetherapie ist individuell, dynamisch und auf die jeweilige Person abgestimmt.

Wenn Sie mehr über die Hypnosetherapie im Thurgau erfahren möchten, finden Sie weitere Informationen auf der Seite medizinische Hypnosetherapie. Den genauen Ablauf einer Sitzung erkläre ich Ihnen unter Ablauf einer Hypnosesitzung.


Ist Hypnose messbar – und kann ich sie trainieren?

Ja, Hypnose ist messbar – und sie lässt sich gezielt trainieren. Bestimmte körperliche und neurologische Veränderungen während der Hypnose können mithilfe moderner Verfahren sichtbar gemacht werden. Dazu gehört unter anderem die Messung des Hautleitwerts (Biofeedback), der auf Veränderungen im autonomen Nervensystem reagiert. Auch bildgebende Verfahren wie die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) zeigen, dass sich Aktivitätsmuster im Gehirn während hypnotischer Zustände nachweislich verändern. Diese Messungen bestätigen: Hypnose ist kein rein subjektives Gefühl, sondern ein nachvollziehbarer, physiologischer Zustand.


Gibt es Gefahren oder Kontraindikationen bei Hypnose und Hypnosetherapie?

Hypnose und Hypnosetherapie gelten grundsätzlich als sichere und sanfte Methoden. Dennoch gibt es bestimmte Konstellationen, bei denen andere therapeutische oder medizinische Verfahren besser geeignet sind oder eine Hypnosetherapie nur eingeschränkt durchgeführt werden sollte. Dazu gehören insbesondere schwere psychische Erkrankungen sowie Situationen, in denen starke Psychopharmaka eingenommen werden. In solchen Fällen ist eine ärztliche oder psychiatrische Begleitung zwingend notwendig. Gegebenenfalls ist es sinnvoll, zunächst eine medizinische Abklärung vorzunehmen, bevor eine Hypnosetherapie in Betracht gezogen wird.

Im persönlichen Vorgespräch prüfe ich sorgfältig, ob Hypnosetherapie aktuell geeignet ist oder ob zunächst eine medizinische Freigabe vorliegen sollte. Seriöse Hypnose bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und klare Grenzen zu respektieren. Schwangere Frauen profitieren häufig sehr gut von Selbsthypnose und Entspannungsübungen, während bei anderen Themen bewusst zurückhaltend gearbeitet wird.

In meiner Arbeit lege ich grossen Wert auf eine verantwortungsvolle, professionelle Hypnosetherapie und arbeite – wenn nötig – interdisziplinär mit Ärztinnen und Ärzten zusammen. Dies gilt für meine Angebote in der Hypnose Schweiz, insbesondere in der Hypnose in der Region  Winterthur, aber auch Klienten aus  Schaffhausen, Zürich ja in der ganzen Ostschweiz.


Kann ich den Erfolg einer Hypnosesitzung beeinflussen?

Ja – der Erfolg einer Hypnosesitzung bzw. Hypnosetherapie lässt sich massgeblich beeinflussen. Entscheidend sind dabei mehrere Faktoren: Vertrauen, Offenheit für die Methode, die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit sowie Motivation und echter Veränderungswille. Ebenso wichtig ist, dass Sie sich im Vorfeld Gedanken über realistische Ziele und Erwartungen machen.

Aktive, ursachenorientierte Hypnosetherapie

In meiner Arbeit setze ich auf eine ursachenorientierte Hypnosetherapie. Das bedeutet: Sie liegen nicht einfach da und erhalten Suggestionen, sondern arbeiten aktiv mit. Gemeinsam gehen wir der Ursache des Problems auf den Grund und lösen sie gezielt auf – effizient, nachhaltig und individuell. Mein Ansatz ist lösungsorientiert und darauf ausgerichtet, spürbare Veränderungen in kurzer Zeit zu ermöglichen – statt langwieriger Prozesse.

Kurzintervention statt jahrelanger Therapie

Ziel ist keine Abhängigkeit von Sitzungen, sondern eine klare, fokussierte Kurzintervention von meist 1–3 Sitzungen.
Schwerpunkte meiner Arbeit sind unter anderem:

  • medizinische Hypnose (begleitend in Zusammenarbeit mit Ärzten)

  • Kinderhypnose & Familiencoaching

  • nachhaltige Veränderungsprozesse im Alltag


Professionelle Hypnose in der Schweiz

Diese Arbeitsweise gilt für meine Angebote in der Hypnose Schweiz, insbesondere in der Hypnose Winterthur, Hypnose Schaffhausen, Hypnose Zürich und der Hypnose Ostschweiz.


Seriosität, fachliche Kompetenz und kontinuierliche Weiterbildung sind dabei selbstverständlich.