Wie funktioniert Hypnose wirklich? Welche Stadien durchläuft eine Hypnose, und welche typischen Phänomene treten dabei auf? In diesem Abschnitt erfahren Sie verständlich und wissenschaftlich fundiert, wie Hypnose wirkt, wie der hypnotische Zustand entsteht und warum Hypnosetherapie so effektiv sein kann.
Hier erhalten Sie klare Antworten – frei von Mythen und Show-Hypnose:
| Bezeichnung | Erzeugte Phänomene |
|---|---|
| 1. Hypnoider Zustand |
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| 2. Leichte Hypnose/Trance |
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| 3. Mittlere Hypnose/Trance |
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| 4. Tiefe Hypnose/Somnabulismus |
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| 5. Esdaile Stadium |
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| 6. Ultrahight & Ultradepht |
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Die beschriebenen Phänomene der Hypnose sind nicht in Stein gemeißelt. In der Hypnose und Hypnosetherapie existieren verschiedene wissenschaftliche Skalen und Modelle, die die Tiefe und Ausprägung hypnotischer Zustände unterschiedlich bewerten. Entscheidend ist dabei immer der individuelle Mensch und seine persönliche Wahrnehmung.
Hypnose selbst ist ein vollkommen natürlicher Zustand. Tatsächlich befinden wir uns schätzungsweise bis zu 70 % unseres Alltags in hypnoseähnlichen Zuständen – wir bezeichnen sie nur nicht bewusst als solche.
Eine zentrale Rolle spielt dabei das Unterbewusstsein. Immer dann, wenn wir uns stark auf eine Sache fokussieren und alles andere ausblenden, befinden wir uns in diesem natürlichen Zustand erhöhter Aufmerksamkeit.

Viele Menschen kennen ihn als sogenannten „Flow-Zustand“ – etwa Sportler, Künstler oder Musiker, die völlig in ihrer Tätigkeit aufgehen und dabei sogar das Zeitgefühl verlieren. Wie Hypnose funktioniert, ist im Kern ganz einfach: In der Hypnose erlauben wir diesem natürlichen Zustand bewusst, sich zu vertiefen. Für viele Menschen fühlt sich dieser Zustand angenehm, entspannend und manchmal sogar beglückend an – und genau darin liegt das therapeutische Potenzial der Hypnose.
Als erfahrene Spezialistin für medizinische Hypnose aus der ganzen Schweiz, insbesondere Hypnose Frauenfeld und Hypnose Thurgau, arbeite ich mit bewährten und wissenschaftlich fundierten Methoden der modernen Hypnosetherapie. Mein Ansatz ist klar, professionell und individuell auf den Menschen abgestimmt.
Ich arbeite primär nach den Hypnosemethoden von Dave Elman, insbesondere mit der bekannten Dave-Elman-Induktion. Diese Methode wurde vom legendären Hypnosepionier entwickelt und zählt bis heute zu den effektivsten und zuverlässigsten Verfahren, um einen stabilen hypnotischen Zustand zu erreichen. Dave Elman unterrichtete unter anderem die Aaron-Skala, mit der die Hypnosetiefe bei Probanden eingeschätzt wurde, und führte zahlreiche experimentelle Arbeiten zur Hypnose durch.
Zur Beurteilung hypnotischer Zustände existieren verschiedene Skalen und Modelle, die in Forschung und Ausbildung verwendet werden. Mehr zu den einzelnen hypnotischen Phänomenen und deren Einordnung finden Sie auch auf der Seite des Schweizerisches Hypnose Institut. Die Übergänge zwischen den Hypnosestufen können dabei fliessend sein und sind selbst für erfahrene Fachpersonen nicht immer eindeutig feststellbar. Aus diesem Grund werden solche Skalen vor allem in experimentellen oder schulischen Kontexten eingesetzt.
Für eine erfolgreiche Hypnosetherapie im therapeutischen Alltag ist die exakte Hypnosetiefe jedoch meist nicht entscheidend. Der Erfolg einer Sitzung hängt nicht davon ab, wie „tief“ die Hypnose ist, sondern davon, wie gut der hypnotische Zustand therapeutisch genutzt wird.
In der medizinischen Hypnose, etwa bei der Arbeit mit Schmerzen oder körperlichen Beschwerden, kann die Hypnosetiefe hingegen eine wichtige Rolle spielen. Deshalb wird in diesem Bereich differenziert gearbeitet und individuell entschieden, welche Tiefe sinnvoll und notwendig ist. Genau diese differenzierte, verantwortungsvolle Herangehensweise zeichnet eine professionelle Hypnosetherapie aus.