Hypnose bei Angst – ein sachlicher, respektvoller Ansatz

Angst kann den Alltag stark einschränken. Manche Menschen erleben sie als ständige innere Anspannung, andere in Form von Panikattacken oder bestimmten Auslösern, die plötzlich überwältigend wirken. Oft ist dabei rational klar, dass keine reale Gefahr besteht – und doch reagiert der Körper mit Alarm.

Wenn Sie sich darin wiedererkennen, sind Sie nicht allein. Angst ist kein Zeichen von Schwäche, sondern eine natürliche Schutzreaktion des menschlichen Nervensystems. Problematisch wird sie erst dann, wenn sie sich verselbständigt und nicht mehr zur aktuellen Situation passt.

Hypnose kann in solchen Fällen ein hilfreicher Zugang sein. Nicht als Mittel, um Angst „wegzumachen“, sondern um die inneren Prozesse, die sie aufrechterhalten, besser zu verstehen und behutsam zu verändern. Dabei steht nicht Kontrolle oder Willenlosigkeit im Vordergrund, sondern bewusste Mitarbeit, Sicherheit und Vertrauen.


Warum Angst bleibt, obwohl keine Gefahr besteht

Viele Menschen mit Angst kennen dieses Paradox:
Rational ist klar, dass keine echte Bedrohung besteht – und dennoch reagiert der Körper mit Herzklopfen, flachem Atem, innerer Unruhe oder dem starken Wunsch zu fliehen.

Diese Reaktionen entstehen nicht im bewussten Denken, sondern in tieferen Bereichen unseres Nervensystems. Dort werden Erfahrungen gespeichert, die einmal mit Angst oder Überforderung verbunden waren. Das Gehirn hat dabei eine klare Aufgabe: Schutz.

Wenn eine Situation – oder ein innerer Zustand – unbewusst als gefährlich abgespeichert wurde, kann der Körper auch Jahre später automatisch reagieren. Nicht, weil etwas „falsch“ ist, sondern weil dieses Schutzprogramm weiterhin aktiv ist.

Problematisch wird Angst also nicht, weil sie existiert, sondern weil sie sich von der aktuellen Realität löst. Genau hier setzt therapeutische Arbeit an: nicht durch Wegdrücken, sondern durch ein behutsames Neuordnen dieser inneren Reaktionen.


Wie Hypnose bei Angst eingesetzt wird

Hypnose kann bei unterschiedlichen Formen von Angst ein sinnvoller therapeutischer Zugang sein – insbesondere dann, wenn die Angst automatisiert auftritt und nicht mehr zur aktuellen Situation passt. Dabei geht es nicht darum, Angst zu bekämpfen, sondern innere Reaktionen besser zu verstehen und neu zu ordnen. Weitere Informationen zur Trance und zur Hypnosetherapie finden Sie auf der Seite Was ist Hypnose?
Die folgenden Beispiele dienen zur Orientierung.

 

Hypnose bei Panikattacken

Hypnose kann dabei unterstützen, die automatischen körperlichen Reaktionen bei Panikattacken besser wahrzunehmen und schrittweise zu regulieren.

Hypnose bei Panikattacken – Arbeit mit automatischen Angstreaktionen

Hypnose bei  Redeangst

Hypnose kann dabei unterstützen, innere Anspannung in sozialen Situationen besser wahrzunehmen und neue Handlungsspielräume zu entwickeln.

Hypnose bei sozialer Angst und Redeangst


Hypnose bei Flugangst

Hypnose kann dabei unterstützen, die mit dem Fliegen verbundenen Angstreaktionen besser einzuordnen und den inneren Umgang damit schrittweise zu verändern.

Hypnose bei Flugangst

Hypnose bei Höhenangst

Hypnose kann dabei unterstützen, die bei Höhe auftretenden automatischen Angstreaktionen besser wahrzunehmen und den inneren Umgang damit schrittweise zu verändern.

Hypnose bei Höhenangst


Hypnose bei Platzangst

Hypnose kann dabei unterstützen, Angstreaktionen in engen oder geschlossenen Räumen besser wahrzunehmen und den inneren Umgang damit schrittweise zu verändern.

Hypnose bei Platzangst

Hypnose bei Zahnarztangst

Hypnose kann dabei unterstützen, Angstreaktionen im Zusammenhang mit Zahnbehandlungen bewusster wahrzunehmen und den inneren Umgang damit zu verändern.

Hypnose bei Zahnarztangst


Hypnose bei Krankheistangst

Hypnose kann ein unterstützender Zugang sein, um die bei Krankheitsangst auftretenden Gedanken- und Angstreaktionen zugänglich zu machen und den inneren Umgang damit zu verändern.

Hypnose bei Krankheitsangst

Hypnose bei Prüfungsangst

Hypnose kann dabei unterstützen, die mit Prüfungen verbundenen Angst- und Stressreaktionen besser wahrzunehmen und den inneren Umgang damit zu verändern.

Nicole Wackernagel, Hypnosetherapeutin im Hypnosecenter Frauenfeld, unterstützt mit Hypnose bei Prüfungsangst und Leistungsdruck, um Ruhe, Fokus und Selbstvertrauen zu stärken.


Hypnose gegen Fahrangst

Hypnose kann dabei unterstützen, die beim Autofahren auftretenden Angst- und Stressreaktionen besser wahrzunehmen und den inneren Umgang damit schrittweise zu verändern.

Hypnose bei Fahrangst

Hypnose bei Phobien

Hypnose kann dabei unterstützen, phobische Angstreaktionen besser wahrzunehmen und den inneren Umgang damit schrittweise zu verändern.

Hypnose bei Phobien


Verantwortung, Abklärung und Grenzen der Hypnosetherapie

Hypnosetherapie ersetzt keine medizinische oder psychologische Behandlung. Sie kann jedoch eine unterstützende Begleitung sein, um den Umgang mit Angst zu verändern und innere Prozesse besser zu verstehen.

Je nach Anliegen oder Vorgeschichte arbeite ich in Absprache mit behandelnden Ärztinnen, Ärzten oder Psycholog:innen. In bestimmten Fällen ist deren Einverständnis Voraussetzung für eine hypnotherapeutische Begleitung.

Transparenz, Sicherheit und Eigenverantwortung sind für mich zentrale Grundlagen meiner Arbeit.


Meine Haltung zur Hypnose bei Angst

In meiner Arbeit begegne ich Angst mit Respekt. Nicht als etwas, das beseitigt werden muss, sondern als Reaktion, die verstanden werden möchte. Hypnose nutze ich dabei als therapeutisches Werkzeug, um innere Prozesse zugänglich zu machen – achtsam, strukturiert und immer im eigenen Tempo der Klientinnen und Klienten. Ein Schwerpunkt meiner Arbeit liegt im Bereich Hypnose bei Angst.

 


Ist Hypnosetherapie bei Angst für Sie sinnvoll?

Wenn Sie klären möchten, ob Hypnosetherapie bei Angst für Ihr persönliches Anliegen passend ist, können Sie gerne unverbindlich Kontakt aufnehmen. In einem ersten Gespräch besprechen wir Ihr Thema in Ruhe und schauen gemeinsam, ob dieser Ansatz für Sie sinnvoll ist.

Informationen zum Ablauf einer Hypnosetherapie finden Sie hier.

 

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